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Steuerbasics für Gründer: Ein Leitfaden

  • Tanja Trummer
  • 2. Juni
  • 4 Min. Lesezeit

Du hast den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt? Herzlichen Glückwunsch! Doch jetzt kommt der Teil, der viele Gründer:innen abschreckt: die Steuern. Keine Sorge, ich nehme Dich an die Hand und erkläre Dir die wichtigsten Steuerbasics für Gründer. So behältst Du den Überblick und kannst Dich voll auf Dein Business konzentrieren.


Steuern sind kein Hexenwerk. Mit dem richtigen Wissen vermeidest Du Fehler und sparst bares Geld. Lass uns gemeinsam die Grundlagen durchgehen – kurz, klar und praxisnah.



Steuerbasics für Gründer: Was Du wissen musst


Als Gründer:in bist Du verpflichtet, Dich mit verschiedenen Steuerarten auseinanderzusetzen. Das klingt erstmal kompliziert, ist aber gut zu schaffen. Wichtig ist, dass Du von Anfang an alles richtig machst. So vermeidest Du Ärger mit dem Finanzamt und kannst Dich auf den Aufbau Deines Unternehmens konzentrieren.


Hier die wichtigsten Punkte:


  • Steuernummer beantragen: Sobald Du Dein Gewerbe anmeldest oder Deine freiberufliche Tätigkeit aufnimmst, bekommst Du eine Steuernummer vom Finanzamt.

  • Umsatzsteuer: Je nach Umsatz musst Du Umsatzsteuer abführen oder kannst die Kleinunternehmerregelung nutzen.

  • Einkommensteuer: Dein Gewinn wird versteuert. Hier gilt es, alle Ausgaben korrekt zu erfassen.

  • Buchhaltung: Eine ordentliche Buchhaltung ist Pflicht. Sie hilft Dir, den Überblick zu behalten und die Steuererklärung richtig zu machen.


Ich empfehle Dir, Dich frühzeitig mit einem Steuerberater zusammenzusetzen. Gerade wenn Du in Gesundheitsberufen oder als Freiberufler:in tätig bist, gibt es spezielle Regelungen, die Du kennen solltest. Schau dir auch das Angebot der Steuersteirerin Academy an! (www.steuersteirerin-academy.at)


Eye-level view of a desk with tax documents and a calculator


Wie Du Deine Steuererklärung richtig vorbereitest


Die Steuererklärung ist für viele Gründer:innen ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei kannst Du mit ein paar einfachen Schritten viel Zeit und Nerven sparen.


  1. Belege sammeln: Alle Rechnungen, Quittungen und Kontoauszüge gehören in eine Ablage. Digital oder klassisch – Hauptsache übersichtlich und digital.

  2. Einnahmen und Ausgaben trennen: Nur die Ausgaben, die direkt mit Deinem Business zu tun haben, kannst Du absetzen.

  3. Steuerformulare ausfüllen: Für die Einkommensteuer, Umsatzsteuer und gegebenenfalls Gewerbesteuer gibt es unterschiedliche Formulare.

  4. Fristen beachten: Die Steuererklärung muss in der Regel bis zum 30. April des Folgejahres eingereicht werden. Bei elektronischer Abgabe verlängert sich die Frist oft auf den 30.06. und mit Steuerberater hast du sogar noch länger Zeit.


Nutze digitale Tools, um Deine Buchhaltung zu vereinfachen. So hast Du jederzeit den Überblick und kannst schneller reagieren.



Welche Steuern muss ich als Unternehmer abführen?


Das ist eine der wichtigsten Fragen, die Du Dir stellen musst. Hier die Übersicht der gängigsten Steuerarten für Gründer:innen:


Einkommensteuer


Du zahlst Einkommensteuer auf Deinen Gewinn. Gewinn ist die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben. Je höher Dein Gewinn, desto höher der Steuersatz. Die Einkommensteuer ist progressiv – das heißt, sie steigt mit dem Einkommen.


Umsatzsteuer


Wenn Dein Jahresumsatz unter 55.000 Euro liegt, kannst Du die Kleinunternehmerregelung nutzen. Dann musst Du keine Umsatzsteuer abführen, darfst aber auch keine Vorsteuer geltend machen. Überschreitest Du diese Grenze, musst Du Umsatzsteuer auf Deine Rechnungen aufschlagen und regelmäßig ans Finanzamt abführen.


Sozialversicherungsbeiträge


Auch wenn es keine Steuer im klassischen Sinn ist, musst Du als Gründer:in Beiträge zur Sozialversicherung zahlen. Das betrifft Kranken-, Pensions- und Unfallversicherung.



Tipps für Deine Buchhaltung und Steueroptimierung


Eine gute Buchhaltung ist das A und O. Hier ein paar Tipps, die Dir den Alltag erleichtern:


  • Trenne private und geschäftliche Konten: So vermeidest Du Verwirrung und kannst Ausgaben leichter zuordnen.

  • Nutze Software: Programme wie FreeFinance oder ProSaldo sind speziell für Gründer:innen geeignet (keine GmbH).

  • Belege sofort erfassen: Warte nicht bis zum Jahresende, sondern dokumentiere alles zeitnah. So hast du deine Zahlen im Blick.

  • Steuerliche Freibeträge nutzen: Informiere Dich über mögliche Freibeträge und Pauschalen, die Deine Steuerlast senken.

  • Investitionen planen: Große Anschaffungen kannst Du oft abschreiben und so Deine Steuerlast reduzieren.


Wenn Du diese Basics beherrschst, bist Du auf einem guten Weg. Und denk daran: Steuerberatung ist eine Investition in Deine Zukunft!


Close-up view of a laptop screen showing accounting software


Wie Du mit Steuerberatung und digitalen Tools Zeit sparst


Steuern sind komplex. Deshalb lohnt es sich, auf Experten zu setzen. Eine spezialisierte Steuerberatung kann Dir helfen, Fehler zu vermeiden und steuerliche Vorteile zu nutzen. Gerade in Bereichen wie Gesundheitsberufen oder bei Freiberufler:innen gibt es viele Besonderheiten.


Digitale Tools ergänzen die Beratung perfekt. Sie automatisieren viele Prozesse und geben Dir jederzeit Einblick in Deine Finanzen. So kannst Du schneller Entscheidungen treffen und bist immer auf dem neuesten Stand.


Wenn Du mehr über tax basics für gründer erfahren möchtest, schau Dir die Angebote von uns an. Wir bieten Dir nicht nur Unterstützung bei der Steuererklärung, sondern auch strategische Beratung für Dein Wachstum.



Dein nächster Schritt in die steuerliche Selbstständigkeit


Jetzt bist Du bestens vorbereitet, um Deine steuerlichen Pflichten als Gründer:in zu meistern. Denke daran: Je früher Du Dich mit den Steuerbasics beschäftigst, desto sicherer bist Du unterwegs.


  • Informiere Dich regelmäßig: Steuergesetze ändern sich. Bleib auf dem Laufenden.

  • Nutze professionelle Hilfe: Steuerberater:innen sind Deine Partner und kein Zahnarztbesuch ;)

  • Setze auf digitale Lösungen: Sie sparen Zeit und Nerven.

  • Plane voraus: So vermeidest Du böse Überraschungen.


Starte jetzt durch und mach Deine Selbstständigkeit zum Erfolg – mit den richtigen Steuerbasics an Deiner Seite!



Ich hoffe, dieser Leitfaden hat Dir geholfen, die wichtigsten Steuerfragen zu verstehen. Wenn Du noch unsicher bist, zögere nicht, professionelle Unterstützung zu suchen. Du schaffst das!

 
 
 

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